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<title>Ritterschwert</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Ritterschwert</span></h1>
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<tbody><tr>
<th colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#202122; font-size:105%;">Ritterschwert
</th></tr>
<tr>
<td colspan="2" style="text-align:center;"><span typeof="mw:File"></span>
</td></tr>
<tr>
<th colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#202122; font-size:105%;">Angaben
</th></tr>
<tr>
<td>Waffenart:
</td>
<td>Schwert
</td></tr>
<tr>
<td>Bezeichnungen:
</td>
<td>Ritterschwert, Ritterliches Schwert, Kampfschwert
</td></tr>
<tr>
<td>Verwendung:
</td>
<td>Waffe, Zeremonialwaffe, Standeswaffe
</td></tr>
<tr>
<td>Einsatzzeit:
</td>
<td>10.–14. Jh.
</td></tr>
<tr>
<td>Ursprungsregion/<br>Urheber:
</td>
<td><a href="Europa" title="Europa">Europa</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Verbreitung:
</td>
<td><a href="Europa" title="Europa">Europa</a>, <a href="Asien" title="Asien">Asien</a>, <a href="Afrika" title="Afrika">Afrika</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Gesamtlänge:
</td>
<td>ca. 90 cm bis 130 cm (90–100 cm im Schnitt)
</td></tr>
<tr>
<td>Klingenlänge:
</td>
<td>ca. 70 cm bis 110 cm (76–82 cm im Schnitt)
</td></tr>
<tr>
<td>Klingenbreite:
</td>
<td>4,5–6 cm
</td></tr>
<tr>
<td>Klingenstärke:
</td>
<td>5,5–2 mm<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>Gewicht:
</td>
<td>ca. 0,9–1,3 kg
</td></tr>
<tr>
<td>Griffstück:
</td>
<td>Holz oder Horn mit Metalldraht und Leder umwickelt
</td></tr>
<tr>
<td>Besonderheiten:
</td>
<td><a href="Hohlkehle_(Blankwaffe)" class="mw-redirect" title="Hohlkehle (Blankwaffe)">Hohlkehle</a>, die sich je nach Typ beidseitig über die gesamte Klinge oder ihre Hälfte/Drittel erstreckt.
</td></tr>
<tr>
<th colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#202122;"><a href="Liste_der_Listen_der_Hieb-%2C_Stich-%2C_Schlag-_und_Sto%C3%9Fwaffen" title="Liste der Listen der Hieb-, Stich-, Schlag- und Stoßwaffen">Listen zum Thema</a>
</th></tr></tbody></table>
<p>Als <b>Ritterschwert</b> bezeichnet man heute umgangssprachlich, im Gegensatz zum <a href="Langes_Schwert" title="Langes Schwert">Langen Schwert</a>, vor allem Einhand-<a href="Liste_der_Schwerttypen" title="Liste der Schwerttypen">Schwerttypen</a> des europäischen <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalters</a>, die im Zeitraum vom 10. bis 15. Jahrhundert als Kampfwaffen vornehmlich vom <a href="Ritter" title="Ritter">Schwertadel</a> verwendet wurden. Unter dem Begriff können alle einhändig geführten geraden <a href="Schwert" title="Schwert">Schwerter</a> des <a href="Hochmittelalter" title="Hochmittelalter">Hoch-</a> und <a href="Sp%C3%A4tmittelalter" title="Spätmittelalter">Spätmittelalters</a> aufgefasst werden, wobei die Übergänge zu den <a href="Wikingerzeit" title="Wikingerzeit">wikingerzeitlichen</a> Schwertern des <a href="Fr%C3%BChmittelalter" title="Frühmittelalter">Frühmittelalters</a> fließend sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beschreibung">Beschreibung</h2></div>
<p>Kennzeichnend ist im Vergleich zu <a href="Spatha_(Schwert)" title="Spatha (Schwert)">frühmittelalterlichen Schwertern</a> vor allem die lange Parierstange, die die Kreuzform dieser Schwerter bedingte. Nach der <a href="Oakeshott-Klassifikation" title="Oakeshott-Klassifikation">Oakeshott-Klassifikation</a> können unter den Schwertern des europäischen Hoch- und Spätmittelalters zwei Grundtypen unterschieden werden. Dies sind zum einen Schwerter, die meist breite Klingen besitzen und durch im Querschnitt konvexe Schneiden gekennzeichnet sind, und zum anderen Schwerter mit sich zur Spitze verjüngender Klinge mit <a href="Rhombisch" class="mw-redirect" title="Rhombisch">rhombischem</a> Querschnitt. Die Schwerter der ersten Gruppe (Typ X–XIV) fanden vor allem zwischen 1050 und 1350 Verwendung und wurden vorzugsweise als Hiebwaffen gegen leichte Kettenrüstungen eingesetzt. Die Schwerter der zweiten Gruppe lösten diese um 1350 allmählich ab und wurden bis zum Beginn der Neuzeit verstärkt als Stoßwaffen eingesetzt, um schwere Plattenrüstungen zu durchstoßen. Gesondert müssen innerhalb beider Gruppen <a href="Anderthalbh%C3%A4nder" title="Anderthalbhänder">Anderthalbhänder</a> und <a href="Langes_Schwert" title="Langes Schwert">Zweihandschwerter</a> betrachtet werden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entwicklung">Entwicklung</h2></div>
<p>Das europäische, mittelalterliche Schwert entwickelte sich im Laufe des Früh- und Hochmittelalters nahtlos aus der <a href="Spatha_(Schwert)" title="Spatha (Schwert)">Spatha</a>. Als eine Art Übergangstypus zu den hochmittelalterlichen Schwertformen kann das sog. „Wikingerschwert“ gelten, das etwa vom 8. bis 10. Jahrhundert verbreitet war und in die Typen I bis IX unterteilt werden kann. Entgegen dem gebräuchlichen Namen waren diese Schwerter der Wikingerzeit nicht nur bei Wikingern, sondern auch im übrigen Europa, etwa im Frankenreich, verbreitet. Die Klingenformen dieser Schwerter diversifizierten sich im Laufe der Zeit, das Parier war nun immer aus Metall und wurde mit der Zeit breiter. Die Klinge, anfangs meist nur für den Hieb ausgelegt (abgerundeter hieboptimierter <a href="Ort_(Waffe)" title="Ort (Waffe)">Ort</a>, relativ parallele Schneidkanten), wurde im Hochmittelalter stichlastiger gestaltet und wies eine verstärkte Abnahme der Klingenbreite zum Ort hin. Ab dem 10. Jahrhundert verzichtet man zunehmend auf komplexe <a href="Damaszierung" class="mw-redirect" title="Damaszierung">Damaszierungen</a> und geht zu <a href="Raffinierstahl" class="mw-redirect" title="Raffinierstahl">Raffinierstahlklingen</a> über, die unter anderem in „Drei-Lagen-Technik“ oder „Weichekerntechnik“ geschmiedet wurden.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wie bei jeder Gebrauchswaffe waren die Qualitätsschwankungen mitunter sehr ausgeprägt.
</p><p>Bekannte hochmittelalterliche Schwerter sind etwa die <a href="Joyeuse_(Schwert)" title="Joyeuse (Schwert)">Joyeuse</a>, die angeblich als Schwert <a href="Karl_der_Gro%C3%9Fe" title="Karl der Große">Karls des Großen</a> galt, und das <a href="Reichsschwert" title="Reichsschwert">Reichsschwert</a>, einst <a href="Insigne" title="Insigne">Insigne</a> des <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">Heiligen Römischen Reiches</a>.
</p><p>In der Mitte des 13. Jahrhunderts zeichnete sich eine Wende in der Waffentechnik ab, denn die <a href="Kettenr%C3%BCstung" title="Kettenrüstung">Ringpanzer</a> wurden verbessert und zunehmend mit Platten verstärkt, was noch stärker stichlastige Klingen erforderte. Eine Vielzahl an Schwerttypen wurde entwickelt, die aber schon bald ihre Hiebwirkung zugunsten der Sticheffektivität einbüßten. Mitte des 14. Jahrhunderts setzte sich das <a href="Langschwert" class="mw-redirect" title="Langschwert">lange Schwert</a> und die Typen XIV bis XVIII zunehmend durch, denn das hochmittelalterliche Hiebwaffen-Design wurde aufgrund der Entwicklung des <a href="Plattenpanzer" title="Plattenpanzer">Plattenpanzers</a> zunehmend ineffektiv. In den letzten hundert Jahren des ausgehenden Mittelalters entstand eine große Fülle an verschiedenen Schwertarten, die jeweils an ihre Aufgabe angepasst waren.
</p>
<p>Ab etwa 1600 setzten sich Feuerwaffen zunehmend durch, was eine Reduktion der Rüstungen nach sich zog. Dadurch wurden die Schwerter insgesamt schlanker und entwickelten sich zum <a href="Degen" title="Degen">Degen</a>. In der neuzeitlichen Kampfweise, bei der in der Regel auch keine Schilde verwendet wurden, war die Schwerthand dem Gegner stärker ausgesetzt. Dies führte schließlich zur Ausbildung von komplexen <a href="Gef%C3%A4%C3%9F_(Waffe)" title="Gefäß (Waffe)">Gefäßen</a> und damit zur Abkehr vom kreuzförmigen Ritterschwert mit einfacher Parierstange. Parallel zum Degen waren allerdings auch in der Neuzeit Formen mit breiten Klingen, etwa das <a href="Korbschwert" title="Korbschwert">Korbschwert</a> in Gebrauch.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau">Aufbau</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Schwert" title="Schwert">Schwert</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schmiedetechnische_Herstellung">Schmiedetechnische Herstellung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stahl">Stahl</h3></div>
<p>Laut zahlreichen Untersuchungen<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von europäischen antiken,<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> römischen,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mittelalterlichen<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und renaissancezeitlichen<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Stahlerzeugnissen kann davon ausgegangen werden, dass es sehr unterschiedliche Qualitätsstufen gab, die von reinem Eisen bis zu hochwertigen Stählen reichten. Das Ausgangsmaterial für Schwertklingen kam in der Regel von einheimischen <a href="Rennofen" title="Rennofen">Rennöfen</a> (im späteren Mittelalter und <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> auch Stückofen oder <a href="Hochofen" title="Hochofen">Hochofen</a>) in Form von <a href="Eisenschwamm" title="Eisenschwamm">Eisenluppen</a>, die typischerweise mit zahlreichen Beimengungen von <a href="Schlacke_(Metallurgie)" title="Schlacke (Metallurgie)">Schlacke</a>, <a href="Schwefel" title="Schwefel">Schwefel</a> und <a href="Phosphor" title="Phosphor">Phosphor</a> verunreinigt waren. Nachdem die Stücke nach Kohlenstoffgehalt und Reinheit vorsortiert wurden, mussten sie durch Falten und Ausschmieden gereinigt werden. Der Vorgang wurde bis zu zehnmal wiederholt,<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> je nachdem wie gut das Ausgangsmaterial war. Damit wurde <a href="Raffinierstahl" class="mw-redirect" title="Raffinierstahl">Raffinierstahl</a> mit einem Kohlenstoffgehalt von 0,4 bis 1,1 % gewonnen, der anschließend für die Klingenherstellung genutzt werden konnte.
</p><p>Die Qualität solcher Stähle könnte unter Umständen mit modernen Stählen mithalten. 0,005 % Schwefel und 0,015 % Phosphor, 0,75 % Kohlenstoff und eine homogene Kohlenstoffverteilung mit sehr wenigen Schlackeeinschlüssen ermöglichen eine qualitativ sehr hochwertige, gebrauchstüchtige Klinge.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Untersuchungen von spätmittelalterlichen und renaissancezeitlichen Stählen<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bezeugen, dass die Hochofentechnologie des 15. und 16. Jahrhunderts die Produktion von Stählen ermöglichte, deren Gehalt an Schlacke bisweilen nur 0,3 % betrug. Im Vergleich mit modernen Stählen verringert der Schlackeanteil von 1 bis 2 % die Zugfestigkeit des Stahls um bis zu 25 %, je nach Größe und Verteilung jener nichtmetallischen Einschlüsse. 0,3–0,6 % dürften jedoch nur einen in etwa 10%igen Zugfestigkeitsverlust mit sich bringen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein für den damaligen Stand der Technik so reiner Stahl dürfte sich in Form einer Schwertklinge in seiner Hieb- und Schnittleistung nur unwesentlich von modernen unlegierten Kohlenstoffstählen unterscheiden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Konstruktion">Konstruktion</h3></div>
<p>Wie Untersuchungen an Originalschwertern belegen<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, wurden in Europa zahlreiche schmiedetechnische Konstruktionen verwendet. Die einfachste und am meisten verwendete Konstruktion seit der Antike war eine Eisenklinge mit separat <a href="Aufkohlen" title="Aufkohlen">aufgekohlten</a> Schneiden; dieses Verfahren wurde verwendet, wenn keine hochwertigen Stähle zur Verfügung standen. Zwischen dem 3. und 10. Jahrhundert wurden mitunter sehr komplexe Damaste verwendet, welche in den meisten Fällen einen weichen Eisenkern und separat aufgekohlte Schneiden aufwiesen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Hochmittelalter wurden Damaszierungen im Zuge der Verbesserung der Rennofentechnologie<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nicht mehr verwendet, man ging dazu über Eisen und Stahl miteinander zu „<a href="Lamination" title="Lamination">laminieren</a>“, um die positiven Eigenschaften des jeweiligen Materials voll auszunutzen. Dadurch ergaben sich folgende Möglichkeiten: <b>Weichkern-Methode</b> (ein Stück Stahl um einen Eisenkern „gewickelt“), <b>Drei-Lagen-Methode</b> (ein Barren Eisen zwischen zwei Stahlbarren, oder umgekehrt, zu einer Klinge geformt) oder <b>Stapelkonstruktion</b> (mehrere Stähle in einem Stapel miteinander verschweißt und zur Klinge ausgeformt). Dadurch wurde angestrebt, dass die Schneiden und die Oberfläche des Schwertes eher hart sind, der innere Kern aber eher weich, die Klinge trug damit eine scharfe Schneide und war bis zu einem gewissen Grad flexibel und bruchfest. Eine weitere Methode ist das Schmieden der Klinge aus einem ganzen Stück besonders homogenen Stahls, was auch praktiziert wurde, jedoch aus Kostengründen und anderen technischen Einschränkungen nicht so oft wie Laminattechniken.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wärmebehandlung"><span id="W.C3.A4rmebehandlung"></span>Wärmebehandlung</h3></div>
<p>Gemäß den beobachteten Gefügeformationen des Originalstahls unter dem Mikroskop<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> lassen sich drei Basisverfahren unterscheiden: <b>Abschreckhärtung</b> (vollständige oder unvollständige – das sogenannte „slack quenching“), <b>Abschrecken und <a href="Anlassen" title="Anlassen">Anlassen</a></b> und anschließend <b>gestufte Abschreckung</b>. Die letzte Methode besteht darin, dass ein Werkstück mehrere Male nacheinander für eine sehr kurze Zeit ins Abschreckmedium getaucht und dann wieder rausgezogen wird. Die Oberfläche wird kurzzeitig hart, die im Inneren des Werkstücks verbleibende Hitze bewirkt ein „Anlassen von innen“. So kann die genaue Härte der Schneide eingestellt werden. Die optimale Variante stellt jedoch eine Vollhärtung (das komplette Überführen des Kohlenstoffs in <a href="Martensit" title="Martensit">martensitisches</a> Gefüge) und das anschließende Anlassen dar, wobei das volle Potential des Werkstoffes ausgenutzt werden kann. Das Gelingen einer solchen Wärmebehandlung setzt jedoch einen homogenen reinen Werkstoff voraus, denn sonst besteht die Gefahr der Rissbildung – aus diesem Grund wurde die unvollständige Härtung („slack quenching“) im europäischen Mittelalter zu einer der häufigsten Arten der Wärmebehandlung, da sie leichter zu bewerkstelligen war. Es gibt außerdem Hinweise, dass selektive Härtung auch praktiziert wurde, die konkrete Technologie ist jedoch bis heute unbekannt.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es gab außer Wasser auch andere Abschreckmedien (Öl, Salzlösungen), welche heutzutage leider in Vergessenheit geraten sind, so dass der korrekte Prozess wissenschaftlich erschlossen werden muss.
</p><p>Die dabei erreichte Härte schwankte für gewöhnlich von 200 bis 650 <a href="H%C3%A4rte#Vickers_(HV)" title="Härte">HV</a>.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei ist zu beobachten, dass die Klingenmitte für gewöhnlich weicher gewesen ist als die Schneide,<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wofür es mehrere Erklärungsansätze gibt: geschickte „Feuerführung“, selektives Anlassen oder thermisch widerstandsfähige Isolierschichten wie <a href="Lehm" title="Lehm">Lehm</a>. Die durchschnittliche Härte der Schneiden der Originalschwerter ist in den oben erwähnten Quellen mit rund 45–54 HRC angegeben, ein Härtegrad, der mechanisch gesehen den besten Kompromiss zwischen Härte und Zähigkeit darstellt, was dem Verwendungszweck des Kampfschwertes der damaligen Zeit entsprach.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Polieren">Polieren</h3></div>
<p>Nach der Herstellung wurde die Klinge einem Spezialisten, dem <a href="Schwertfeger" title="Schwertfeger">Schwertfeger</a> überreicht, der sie schliff und polierte, wobei eine feine Spiegelpolitur das Ideal darstellte. Ein ausgeprägtes Können der Schwertfeger lässt sich historisch nachweisen; Feilen, verschiedene Natursteine sowie Polierpulver kamen zum Einsatz.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die feinen Polituren sowie die sichtbaren Schweißmuster auf der Oberfläche der Klingen lassen sich indirekt nachweisen, somit war die Oberflächenveredelung jener der japanischen und arabischen Klingen am nächsten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwendung">Verwendung</h2></div>
<p>Die meisten Formen des hochmittelalterlichen Kampfschwertes wurden zusammen mit einem <a href="Schild_(Waffe)" class="mw-redirect" title="Schild (Waffe)">Schild</a> oder <a href="Buckler_(Faustschild)" title="Buckler (Faustschild)">Buckler</a> getragen. Der Ringpanzer und die meisten Helme boten normalerweise guten Schutz gegen die Schwerthiebe, diese konnten jedoch unter Umständen zerschnitten oder zumindest beschädigt werden, wie z. B. die Abbildungen aus der <a href="Maciejowski-Bibel" title="Maciejowski-Bibel">Maciejowski-Bibel</a> belegen. Auch finden sich Abbildungen im <a href="Codex_Manesse" title="Codex Manesse">Codex Manesse</a>, wo ein Topfhelm durch ein Kampfschwert gespalten wird. Kampfschwerter wurden vor allem von der gepanzerten Kavallerie des Schwert<a href="Adel" title="Adel">adels</a> verwendet und fungierten als Reiter-Hiebwaffe; durch einen großen Schild geschützt, war es dem Reiter möglich, Schwerthiebe auszuteilen, wenn seine Hauptwaffe (in der Regel die Lanze) verloren ging oder zerstört wurde. Des Weiteren fand das Kampfschwert seine Verwendung im <a href="Gerichtskampf" title="Gerichtskampf">Gerichtskampf</a>, welcher meist entweder mit Schild oder Buckler (Faustschild) ausgetragen wurde. Im geringen Maße wurden Kampfschwerter in <a href="Turnier" title="Turnier">Ritterturnieren</a> eingesetzt, was aber zu einer erhöhten Verletzungsgefahr und Klingenverschleiß führte. Das Kampfschwert wurde in der Regel durch spezielle Turnierschwerter ersetzt.
</p><p>Die Verwendung des Kampfschwertes als Fechtwaffe ist ebenfalls belegt; das älteste erhaltene <a href="Fechtbuch" title="Fechtbuch">Fechtbuch</a> mit der Bezeichnung „<a href="Manuskript_I.33" class="mw-redirect" title="Manuskript I.33">Tower-Fechtbuch I.33</a>“<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-I.33_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-I.33-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zeugt von einer ausgereiften sportlich-ritterlichen Fechtkunst unter Verwendung eines Kampfschwertes und eines Faustschildes. Hiermit bot das Kampfschwert des Früh-, Hoch- und Spätmittelalters dem damaligen Nutzer eine vielseitige Klingenwaffe, die den Anforderungen der damaligen Kriegsführung und Selbstverteidigung entsprach.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Trageweise">Trageweise</h3></div>
<p>Gewöhnlich wurde das Schwert in einer Scheide aufbewahrt, die am <a href="Wehrgeh%C3%A4nge" title="Wehrgehänge">Wehrgehänge</a> befestigt wurde. Die Scheide einer Gebrauchswaffe (im Gegensatz zu reinen Zeremonial- und Statuswaffen) bestand in der Regel aus Holz, mit Leder überzogen und durch Metallteile (Scheidemundblech, Ortband) ergänzt. Das Innere der Scheide wurde mit Fell ausgekleidet, um das versehentliche Herausgleiten der Waffe zu verhindern. Die Scheide wurde oft mit Stoff- oder Lederwicklungen kunstvoll gestaltet. Das Wehrgehänge selbst befand sich in der Regel am <a href="Becken_(Anatomie)" title="Becken (Anatomie)">Beckengürtel</a>, wobei die Waffe entweder an einem oder an zwei Lederriemen rund um den Schwerpunkt der Waffe befestigt wurde. Dadurch wurde erreicht, dass das Schwert frei am Gürtel baumelte und bei Bedarf schnell gezogen werden konnte. Das Tragen der Waffe über der Schulter wurde vermutlich auch praktiziert und konnte vor allem zu Transportzwecken verwendet werden. Es gibt auch Meinungen, dass die Kampfschwerter an den Satteln der Pferde befestigt wurden, wobei die Quellenlage bis heute zweifelhaft ist.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine heute stark verbreitete Vorstellung, dass die Schwerter auf dem Rücken getragen wurden zwecks der besseren Mobilität und Geschwindigkeit des Ziehens, stammt größtenteils aus dem japanischen Kulturkreis und basiert ihrerseits auch auf einem Missverständnis. Die Hauptwaffe des <a href="Samurai" title="Samurai">japanischen Schwertadels</a> vor dem 15. Jahrhundert war das lange Schwert <a href="Tachi" title="Tachi">Tachi</a>, welches während des Kampfes wie ein Säbel am Wehrgehänge im Gürtelbereich getragen wurde. Eine spezielle Unterart dieser Schwerter, der <a href="Nodachi" class="mw-redirect" title="Nodachi">Nodachi</a>, war mitunter sehr lang, so wurde dieser jenseits des Kampfes am Rücken/Schulter zwecks Transport befestigt. Im 20. Jahrhundert fanden die entsprechenden Abbildungen und schriftliche Quellen Eingang in die Populärkultur; insbesondere die aus Filmen stammende Figur des <a href="Ninja" title="Ninja">Ninja</a> trägt sein Schwert <a href="Ninjat%C5%8D" title="Ninjatō">Ninjatō</a> grundsätzlich auf dem Rücken. Diese Trageweise fand sehr schnell Eingang in die Filmindustrie und Computerspiele und wird heute allgemein selten hinterfragt, obwohl gerade für den europäischen Kulturkreis eine solche Trageweise sich nirgendwo historisch belegen lässt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kampfstil_und_Wirkung">Kampfstil und Wirkung</h2></div>
<p>Die Schwerttypen X bis XII nach der Oakeshott-Klassifikation waren primär auf den Hieb ausgelegt. Da die meisten Krieger des Früh- und Hochmittelalters entweder zu Fuß mit einem Schild kämpften oder als gepanzerte Kavallerie mit Lanze angriffen, war eine gerade Hiebwaffe von Vorteil. Die Rüstungen dieser Zeit bestanden aus Ketten- oder <a href="Schuppenpanzer" title="Schuppenpanzer">Schuppenpanzern</a>, die in den meisten Fällen guten Schutz gegen Schwerthiebe boten. Im 12./13. Jahrhundert setzten sich viele Verbesserungen in der Kettenrüstung-Technologie durch, was zu Veränderungen im Klingendesign führte. Schwerter wurden stichlastiger gestaltet und öfter mit einem spitzen Ort versehen, anstatt des abgerundeten Ortes (typisch für <a href="Spatha_(Schwert)" title="Spatha (Schwert)">Spathae</a> und „Wikingerschwerter“). Dennoch blieb das Kampfschwert immer eine primäre Hiebwaffe. Der Typ XIV (ab 2. Hälfte des 13. Jh.) wurde von vornherein als gleichwertige Hieb- und Stichwaffe gedacht. Mit dem Aufkommen der Platten-Elemente wurden die reinen Hiebschwert-Designs zunehmend ineffektiv, so dass sie im Verlauf des 14. Jahrhunderts durch andere Schwertformen ersetzt wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hieb-_und_Schnitttechnik">Hieb- und Schnitttechnik</h3></div>
<p>Die Technik des Kampfschwertes unterscheidet sich deutlich von der Hiebtechnik der orientalischen Säbel oder fernöstlicher Klingenwaffen wie <a href="Katana" title="Katana">Katana</a> oder <a href="Jian" title="Jian">Jian</a>. Als Primärquellen der Kampftechnik sind <a href="Fechtbuch" title="Fechtbuch">Fechtbücher</a> zu nennen. Um einen durchgezogenen Hieb auszuführen, machte der Kämpfer gleichzeitig mit dem Schwung einen Schritt nach vorn oder nach hinten und nutzte die Drehung des Körpers (der Hüfte im Speziellen) als Impuls-Quelle für den Hieb. Diese Drehung ermöglichte auch das kurvende Zurückziehen der Klinge, wodurch die Schneiden überhaupt richtig „wirken“ konnten.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hiermit ist jener Schwerthieb eigentlich ein „ziehender Druckschnitt“ (ähnlich einem Kochmesser) und kein „Hacken“, wie es oft von modernen Fechtern und den Medien behauptet wird. Die Analogie zu einer <a href="Axt" title="Axt">Axt</a> oder einem <a href="Baseballschl%C3%A4ger" title="Baseballschläger">Baseballschläger</a> ist demzufolge nicht gegeben. In <a href="Manuskript_I.33" class="mw-redirect" title="Manuskript I.33">Manuskript I.33</a> wird außerdem gelehrt, dass beim Fechten Hiebe in einer nach vorne ausgestreckten Position enden, dem <i>langort</i>, welcher als Schlüsselposition verstanden wird. Die Hiebwirkung kommt in diesem Falle fast ausschließlich von der Hüftdrehung und der Vorwärtsbewegung des Körpers; die physische Stärke des Armes, wie oft irrtümlich angenommen, spielt fast keine Rolle. Im Gegensatz zum geraden Schwert haben <a href="S%C3%A4bel" title="Säbel">Säbel</a> durch ihre Klingenkrümmung eine natürliche ziehende Komponente.<sup id="cite_ref-uber_die_scharfe_von_klingen_30-0" class="reference"><a href="#cite_note-uber_die_scharfe_von_klingen-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Daraus wird ersichtlich, dass ein Kampfschwert nur dann richtig „wirken“ kann, wenn es korrekt und fachmännisch eingesetzt wird.
</p><p>Das Verwenden des Kampfschwertes zur <a href="Prellung" title="Prellung">Kontusion</a> des Gegners oder zum „Zerhacken“ der Rüstungen, wie es oft in Massenmedien dargestellt wird, ist jedoch weder belegt noch möglich. Die grifflastige Balance, die moderate Masse (1,1 bis 1,2 kg), die relativ geringe Klingendicke und die scharfen Schneiden sind nur für Hieb und Stich ausgelegt – kraftvolle unkontrollierte Schläge auf Metallteile und andere Schwerter direkt mit der Schneide würden das Schwert evtl. irreparabel beschädigen, ohne nennenswerte Schäden an z. B. Rüstungen zu verursachen. Aus dem ältesten Fechtbuch des europäischen Mittelalters, dem „<a href="Manuskript_I.33" class="mw-redirect" title="Manuskript I.33">Royal Armouries Ms. I.33</a>“<sup id="cite_ref-I.33_27-1" class="reference"><a href="#cite_note-I.33-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> geht die Verwendung des Kampfschwertes als Hieb- und Stichwaffe eindeutig hervor.
Beim Versetzen („Parieren“) wurde nach Möglichkeit vermieden mit der eigenen Schneide direkt vor die gegnerische Schneide zu schlagen (also Kraft gegen Kraft). Übliche Handhabung hingegen war es, die gegnerische Klinge leicht schräg seitlich in einem flachen Winkel zu treffen, um so kraft- und schneidenschonend zu arbeiten und dabei durch die leicht seitliche Impulskomponente den Angriff zur Seite zu versetzen.
Ein Schild oder <a href="Buckler_(Faustschild)" title="Buckler (Faustschild)">Buckler</a> wurde fast immer zusammen mit dem Schwert verwendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schärfe_und_Masse"><span id="Sch.C3.A4rfe_und_Masse"></span>Schärfe und Masse</h3></div>
<p>Es existieren Untersuchungen<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, welche belegen, dass die übliche Masse eines Kampfschwertes zwischen 0,6 und 1,4 kg liegt. Die meisten Kampfschwerter des Hochmittelalters dürften hiermit um 1,1 bis 1,3 kg gewogen haben. Das oft zitierte und vielfach übertriebene Gewicht von 20 oder gar 40 Pfund (9 bis 18 kg) ist ein Fantasieprodukt der Moderne, bedingt durch <a href="Romantik" title="Romantik">romantische</a> Verklärung des Mittelalters. Diese Vorstellungen werden auch durch die Dekorations- und Schaukampfschwerter verschuldet, welche dem Wesen nach keine Kampfschwerter sind, sondern rein visuelle Nachahmungen, die physisch nahezu keine Gemeinsamkeiten mit Originalen besitzen. Schwerter für <a href="B%C3%BChnenkampf" title="Bühnenkampf">Theater- und Schaukampf</a> werden grundsätzlich als schwertähnliche Werkzeuge mit einer Schlagkante und Materialstärke bis zu 8 mm hergestellt, damit diese das Schlagen „Kante gegen Kante“ nahezu schadlos überstehen und somit den dramaturgischen Anforderungen genüge tun, was ihre Masse bedeutend in die Höhe treibt.
</p><p>Die Schärfe des Schwertes wird maßgeblich durch den makroskopischen und mikroskopischen Aufbau der Schneiden bestimmt.<sup id="cite_ref-uber_die_scharfe_von_klingen_30-1" class="reference"><a href="#cite_note-uber_die_scharfe_von_klingen-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wie Originale zeigen<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> waren der Klingenquerschnitt i. d. R. „<a href="Linsenf%C3%B6rmig" class="mw-redirect" title="Linsenförmig">linsenförmig</a>“ und die Schneide besaß einen Schliffwinkel generell zwischen 30° und 45°<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> was eine gute, wenn nötig „rasiermesserartige“ Schärfe ermöglicht. Oft wird behauptet, dass die europäischen Schwerter stumpfe Schneiden besaßen, ähnlich einem <a href="Schlageisen_(Werkzeug)" title="Schlageisen (Werkzeug)">Schlageisen</a>, solche Vorstellungen basieren jedoch auf typischen maschinell erzeugten 80° Schneiden moderner Repliken und Fehlinterpretation mittelalterlicher Klingen mit einem hexagonalen bzw. oktogonalen Querschnitt<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Kein bekanntes europäisches Originalschwert, welches explizit für Hieb und Schnitt gedacht und gebaut wurde, hat die Klingengeometrie eines <a href="Mei%C3%9Fel" title="Meißel">Meißels</a> oder Schlageisens. Schlanke leicht konvexe Schneidenwinkel europäischer Originale entsprechen grundsätzlich jenen die auf japanischen oder orientalischen Klingen zu finden sind.
</p><p>Es existieren zudem direkte archäologische Beweise wie die Massengräber der <a href="Schlacht_von_Towton" title="Schlacht von Towton">Schlacht von Towton</a> und <a href="Schlacht_von_Visby" title="Schlacht von Visby">Visby</a>, welche saubere glatte Schnitte an Knochen und Schädeln (inklusive Zahnwurzeln) erkennen lassen.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Überreste von <a href="Richard_III._(England)" title="Richard III. (England)">Richard III</a> lassen ebenfalls scharfe Schnittwunden am Schädel erkennen.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Solche Verletzungen erfordern entsprechend scharfe Klingen, und wenn man in Betracht zieht, dass in den Fechtmanuskripten des Spätmittelalters Hieb und Schnitt routinemäßig unterrichtet wurde<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ergibt sich aus den o.e. Schneidenwinkeln, Fechtbuch-Anweisungen und forensischen Befunden ein Gesamtbild, welches sich mit der modernen und weitgehend quellenfreien Idee der „stumpfen Schwertern des Mittelalters“ faktisch nicht vereinbaren lässt. Es ist zwar richtig, dass verschiedene Schwert- und Dolchtypen verschiedene Anforderungen an die Schärfe der Schneide stellten, zeitgenössische Tests mit modernen Entsprechungen der leinen- und wollebasierten Kleidung des Mittelalters zeigen eindeutig das benötigte Niveau der Schärfe, die für die Schnitttechnik aus den o.e. Fechtmanuskripten notwendig ist und welches sich nicht durch mehr „Muskelkraft“ oder Schwertgewicht kompensieren lässt.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Die oft zitierte Notwendigkeit der Stumpfheit durch Metallrüstungen und parierendes Fechten nach dem Vorbild des modernen <a href="Degen" title="Degen">Fechtdegens</a> wird durch keine Quellen gestützt, weder „auf Rüstungen wird wie mit Keulen eingeklopft“ noch „man schlägt wild Schneide gegen Schneide bis einer aufgibt“ ist in <a href="Fechtbuch" title="Fechtbuch">historischen Fechtquellen</a> vorhanden. Um die Schneide vor zu schnellem Abstumpfen effektiv zu schützen, müsste man lediglich auf 1. korrektes Versetzen in flachem Winkel zur gegnerischen Klingenfläche hin, und 2. auf <a href="Streitkolben" title="Streitkolben">Streitkolben</a>, <a href="Kriegshammer" title="Kriegshammer">Kriegshammer</a> oder spezielle <a href="Mordhau" title="Mordhau">Harnischkampftechniken</a> gegen Schwergepanzerte zurückgreifen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Effizienz">Effizienz</h3></div>
<p>Die Wirksamkeit des Kampfschwertes wurde mittlerweile durch viele Versuche der <a href="Experimentelle_Arch%C3%A4ologie" title="Experimentelle Archäologie">experimentellen Archäologie</a> direkt belegt. Eine etwa 1,2 kg schwere, historisch korrekt ausbalancierte, polierte und geschärfte Waffe ist durchaus imstande, menschliche Gliedmaßen mit einem Hieb abzutrennen und sogar Kettenrüstungen und Helme zu beschädigen. Die <a href="Maciejowski-Bibel" title="Maciejowski-Bibel">Maciejowski-Bibel</a> sowie der <a href="Codex_Manesse" title="Codex Manesse">Codex Manesse</a> enthalten zahlreiche Abbildungen, wo durch das einhändige Kampfschwert Kettenrüstungen durchdrungen,<sup id="cite_ref-phil39_42-0" class="reference"><a href="#cite_note-phil39-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gliedmaßen abgeschlagen<sup id="cite_ref-phil39_42-1" class="reference"><a href="#cite_note-phil39-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Helme samt Schädel zerschnitten werden. Auch wenn das Spalten eines Helmes eher eine Übertreibung zu Glorifikationszwecken darstellt, ist die Wirkung auf Ringpanzer durchaus nachvollziehbar und reproduzierbar.
</p><p>Laut Untersuchungen von A. Williams<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> benötigt man um 170 J Aufprallenergie, um einen originalen <a href="Kettenr%C3%BCstung" title="Kettenrüstung">Ringpanzer</a> aus dem 15. Jh. mit einem Schwertsimulator so weit zu beschädigen, dass es mit theoretischer Lebensgefahr für den Träger verbunden wäre. Hierbei muss allerdings berücksichtigt werden, dass es immer erhebliche Qualitätsschwankungen der Rüstungen und Schwertwaffen gab und bei weitem nicht jede Rüstung so schlecht war, dass sie „mit Leichtigkeit“ durchschnitten werden konnte. Ein solcher Energiebetrag konnte bei einem schwergepanzerten Ritter (20 bis 25 kg Ganzkörper-Ringpanzer inkl. Helm) auf dem Schlachtross bei voller Geschwindigkeit durchaus aufgebracht werden, allerdings ist es zweifelhaft, dass ein partielles Durchschlagen des Ringpanzers den Gegner ernsthaft verletzen oder sofort töten würde, da der normalerweise darunterliegende <a href="Gambeson" title="Gambeson">Gambeson</a> die Schock- und Schnittwirkung erheblich dämpfen dürfte. Auch machen die wissenschaftlichen Tests klar, dass weder „brutale Kraft“ noch „enormes Gewicht des Schwertes“ helfen könnten, eine hochmittelalterliche Ringpanzerung oder einen spätmittelalterlichen <a href="Plattenpanzer" title="Plattenpanzer">Plattenpanzer</a> durch Hieb oder Schlag vollständig durchzuhauen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Neuzeitliche_Breitschwerter">Neuzeitliche Breitschwerter</h2></div>
<p>„Breitschwert“ ist eine direkte Übersetzung vom englischen <i><a href="Backsword" title="Backsword">broadsword</a></i>, eine Bezeichnung für das neuzeitliche, auf den britischen Inseln verbreitete <a href="Korbschwert" title="Korbschwert">Korbgriffschwert</a> (engl. <i>basket-hilted sword</i>) und mit ihm verwandte Typen. Die ursprüngliche englische Bezeichnung versteht sich als Gegensatz zum <i>smallsword</i>, einer Art von <a href="Degen" title="Degen">Degen</a>. Folglich ist der Begriff „Breitschwert“ modernen Ursprungs und wurde im Mittelalter nicht verwendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li>Das ägyptische <a href="Kopesh" class="mw-redirect" title="Kopesh">Kopesh</a></li>
<li>Die italienische <a href="Schiavona_(Waffe)" title="Schiavona (Waffe)">Schiavona</a></li>
<li>Das chinesische <a href="Dao_(Schwert)" class="mw-redirect" title="Dao (Schwert)">Dao</a> und <a href="Chai_dao" title="Chai dao">Chai dao</a></li>
<li>Der deutsche <a href="Katzbalger" title="Katzbalger">Katzbalger</a></li></ul>
<p>Zweihändig geführt:
</p>
<ul><li><a href="Romphaia" title="Romphaia">Romphaia</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Joachim Emmerling: <i>Technologische Untersuchungen an dem Schwert von Horrweiler.</i> In: <i>Städtische Museen zu Berlin. Forschungen und Berichte.</i> Band 8, 1967, S. 120–123, Tafel 39–40, <a href="JSTOR" title="JSTOR">JSTOR</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jstor.org/stable/3880575">3880575</a>.</li>
<li>Christian Hardinghaus: <i>Waffen und Rüstungen der Römer – über Ausrüstung und Kleidung des Legionärs in der Spätphase der römischen Republik.</i> GRIN Verlag, München 2007, ISBN 978-3-638-87354-3.</li>
<li>Thomas Laible: <i>Das Schwert. Mythos und Wirklichkeit.</i> Wieland Verlag, Bruckmühl 2006, ISBN 3-938711-05-1.</li>
<li>Stefan Mäder: <i>Stähle, Steine und Schlangen. Zur Kultur- und Technikgeschichte von Schwertklingen des frühen Mittelalters.</i> Berlin 2001, (Berlin, Humboldt-Universität, Dissertation, 2001; <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20220403045245/http://www.schwertbruecken.de/pdf/staehle.pdf">Digitalisat</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 3. April 2022 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).</li>
<li><a href="Bernhard_Neumann_(Chemiker)" title="Bernhard Neumann (Chemiker)">Bernhard Neumann</a>: <i>Römischer Damaststahl.</i> In: <i>Archiv für das Eisenhüttenwesen.</i> Band 1, Nr. 3, 1927, S. 241–244, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1002/srin.192700200">10.1002/srin.192700200</a></span>.</li>
<li><a href="Ewart_Oakeshott" title="Ewart Oakeshott">Ewart Oakeshott</a>: <i>Records of the Medieval Sword.</i> Boydell Press, Woodbridge u. a. 1991, ISBN 0-85115-566-9.</li>
<li>Ewart Oakeshott: <i>Sword in Hand.</i> Arms & Armor Inc., Minneapolis MN 2000, ISBN 0-9714379-0-4.</li>
<li>Ewart Oakeshott: <i>The Sword in the Age of Chivalry.</i> Boydell Press, Woodbridge u. a. 1994, ISBN 0-85115-362-3.</li>
<li>Ian Peirce: <i>Swords of the Viking Age.</i> Introduction by Ewart Oakeshott. Boydell Press, Woodbridge u. a. 2002, ISBN 0-85115-914-1.</li>
<li>Alfred Pothmann (Hrsg.): <i>Das Zeremonialschwert der Essener Domschatzkammer</i> (= <i>Institut für Kirchengeschichtliche Forschung des Bistums Essen. Quellen und Studien.</i> 4). Aschendorff, Münster 1995, ISBN 3-402-06243-7.</li>
<li><a href="George_Cameron_Stone" title="George Cameron Stone">George Cameron Stone</a>: <i>A Glossary of the Construction, Decoration and Use of Arms and Armor. In all Countries and in all Times.</i> The Southworth Press, Portland ME 1934, (Republication: Dover Publications, Mineola NY 1999, ISBN 0-486-40726-8).</li>
<li>Alan Williams: <i>The Knight and the Blast Furnace</i> (= <i>History of Warfare.</i> 12). Brill, Leiden u. a. 2003, ISBN 90-04-12498-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Laible: <i>Das Schwert.</i> 2006, S. 26 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Craig Johnson: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.myarmoury.com/feature_bladehardness.html"><i>Sword Blade Hardness: A look at the current research.</i></a> (<i>Klingenhärte und ihr Aufbau.</i> Umfangreiche Literaturliste).</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Laible: <i>Das Schwert.</i> 2006, S. 122 ff.</span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefan Mäder: <i>Bibliographie zur Schmiedetechnik und zum Material historischer Blankwaffen.</i> Tokyo University of Fine Arts and Music, Tokio 2007, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090731095851/http://www.damaszener.de/PDFs/Bibliographie.pdf">online</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 31. Juli 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Mäder: <i>Stähle, Steine und Schlangen.</i> 2001, S. 168.</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Williams: <i>The Knight and the Blast Furnace.</i> 2003, S. 932.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Craig Johnson: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.myarmoury.com/feature_bladehardness.html"><i>Sword Blade Hardness: A look at the current research.</i></a></span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Herbert_Westphal" title="Herbert Westphal">Herbert Westphal</a>: <i>Zur Entwicklung mittelalterlicher Waffen.</i> In: Walter Melzer (Hrsg.): <i>Schmiedehandwerk in Mittelalter und Neuzeit. Beiträge des 6. Kolloquiums des Arbeitskreises zur Archäologischen Erforschung des Mittelalterlichen Handwerks</i> (= <i>Soester Beiträge zur Archäologie.</i> 5). Mocker und Jahn, Soest 2004, ISBN 3-87902-304-2, S. 47–61, hier S. 53, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160221072857/http://www.soest.de/media/bildungkultursport/Soester_Beitraege_zur_Archaeologie_Band_5.pdf">Digitalisat</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Februar 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Alan R. Williams: <i>Methods of Manufacture of Swords in medieval Europe: Illustrated by the Metallography of some Examples.</i> In: <i>Gladius.</i> Band 13, 1977, S. 75–101, (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://gladius.revistas.csic.es/index.php/gladius/article/download/146/146">online</a>).</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Neumann: <i>Römischer Damaststahl.</i> In: <i>Archiv für das Eisenhüttenwesen.</i> Band 1, Nr. 3, 1927, S. 241–244, hier S. 243; Bernhard Neumann: <i>Die ältesten Verfahren der Erzeugung technischen Eisens durch direkte Reduktion von Erzen mit Holzkohle in Rennfeuern und Stücköfen und die Stahlerzeugung unmittelbar aus dem Eisenerz</i> (= <i>Freiberger Forschungshefte.</i> Reihe D, 6, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=127806-X&key=zdb">127806-X</a></span>). Akademie-Verlag, Berlin 1954, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://sachsen.digital/werkansicht?tx_dlf%5Bid%5D=30824&tx_dlf%5Bpage%5D=67">S. 63–64</a>.</span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim Emmerling: <i>Zur Technologie zweier Schwerter und einer Lanzenspitze aus Wolkow.</i> In: <i>Alt-Thüringen.</i> Band 16, 1979, S. 120–136, hier S. 127, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00173917/TLA_1979_Bd16_120.tif">Digitalisat</a>).</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Alan Williams: <i>The Knight and the Blast Furnace.</i> 2003, S. 11 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">David Edge, Alan Williams: <i>Some early medieval Swords in the Wallace Collection and elsewhere.</i> In: <i>Gladius.</i> Band 23, 2003, S. 191–210, hier S. 193 ff., (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://gladius.revistas.csic.es/index.php/gladius/article/download/50/51">online</a>).</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Mäder: <i>Stähle, Steine und Schlangen.</i> 2001, S. 38 ff.</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">ARMA: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thearma.org/Manuals/i33/i33.htm">Fighting Manual I.33</a>.</span>
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<li id="cite_note-I.33-27"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-I.33_27-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-I.33_27-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Dieter Bachmann: <i>Tower-Fechtbuches, Royal Armouries Ms. I.33. Beschreibung. Geschichte. Transkription.</i> 2003, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20091021063805/http://freywild.ch/i33/">online</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Oktober 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).</span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Tilman Wanke: <i>Anderthalbhänder – Zweihänder – Langes Schwert.</i> 2009, S. 16, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110719083005/http://www.schwertkampf-ochs.de/Essays/aufsatz_langesschwert_v1.pdf">Digitalisat</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. Juli 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Roland Warzecha: <i>Mit Hieb und Stich – über die Handhabung von Schwertern. Einen guten Schnitt machen.</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130106121105/http://www.hammaborg.de/de/archiv/cuts_and_thrusts/index.php">online</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 6. Januar 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).</span>
</li>
<li id="cite_note-uber_die_scharfe_von_klingen-30"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-uber_die_scharfe_von_klingen_30-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-uber_die_scharfe_von_klingen_30-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tremonia-fechten.de/uber-die-scharfe-von-klingen/"><i>Über die Schärfe von Klingen.</i></a> Website von Tremonia Fechten. Abgerufen am 2. Juni 2014.</span>
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<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Timothy Dawson: <i>A club with an edge.</i> In: <i>Journal of Western Martial Art.</i> Februar 2005, (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://ejmas.com/jwma/articles/2005/jwmaart_dawson_0205.htm">online</a>; Zum Gewicht historischer Schwerter).</span>
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<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Carlo Mapelli, Walter Nicodemi, Riccardo F. Riva: <i>Microstructural Investigation on a Medieval Sword Produced in 12th Century A.D.</i> In: <i>ISIJ International.</i> Band 47, Nr. 7, 2007, S. 1050–1057, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.2355/isijinternational.47.1050">10.2355/isijinternational.47.1050</a></span>.</span>
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<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zornhau.de/wordpress/wp-content/gallery/zef-waffen/zornhau-zef-12-gross.jpg">ZEF-12, Langschwert, zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts.</a></span>
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<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Bodenfund aus Fullerö (Schweden), Foto: Peter Johnsson. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160316110607/http://i2.guns.ru/forums/icons/forum_pictures/006196/6196617.jpg">online</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 16. März 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).</span>
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<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Johnsson: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.albion-swords.com/images/swords/johnsson/ljubljana/Ljubljana4516.pdf"><i>A Masterpiece of the Sword Smith’s Art.</i></a></span>
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<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.myarmoury.com/view.html?features/pic_spotxii20.jpg">Schwert aus dem Grab des Sancho IV von Kastilien, ca. 1295</a></span>
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<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Kate Meyers Emery: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://bonesdontlie.wordpress.com/2011/03/13/the-war-of-the-roses-towton-massacre/"><i>The War of the Roses: Towton Massacre.</i></a> 2011.</span>
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<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">ZDF info: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=b3rFq2IUVQs&t=38m41s">Mysterien des Mittelalters – Das letzte Gefecht von Visby – Teil 2</a></span>
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<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Jo Appleby, Guy N. Rutty, Sarah V. Hainsworth, Robert C. Woosnam-Savage, Bruno Morgan, Alison Brough, Richard W. Earp, Claire Robinson, Turi E. King, Mathew Morris, Richard Buckley: <i>Perimortem trauma in King Richard III: a skeletal analysis.</i> In: <i><a href="The_Lancet" title="The Lancet">The Lancet</a>.</i> Band 385, Nr. 9964, 2015, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.thelancet.com/pdfs/journals/lancet/PIIS0140-6736%2814%2960804-7.pdf">S. 253–259</a>.</span>
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<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Hugh Knight: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://talhoffer.blogspot.com/2011/05/how-sharp-were-medieval-swords.html"><i>How Sharp Were Medieval Swords?</i></a> 2011.</span>
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<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=uP4wLMmp-8U">Fabric Armor Tested – AKA: Why Dull Swords Fail</a> abgerufen am 9. August 2019</span>
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<li id="cite_note-phil39-42"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-phil39_42-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-phil39_42-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">David besiegt die Philister, folio 39</span>
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<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070118132507/http://www.monacensis.de/tipps/wehrtechnik/Die_Muenchner_Sagitari/images/schlacht.jpg">Vertreibung der Israeliten aus der Stadt Hai</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 18. Januar 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text">Williams: <i>The Knight and the Blast Furnace.</i> 2003, S. 942 f.</span>
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</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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